Sturmfrisur auf zwei Rädern: Wenn Tenreks Motorrad fahren
Hallo meine lieben Fäns! Hier meldet sich wieder eure Klein Viki mit einer ganz besonderen Blitzgeschichte. Während ich es mir an diesem sonnigen Samstag auf unserem Sofa in Gosbach gemütlich gemacht und gewissenhaft den Gummibärchen-Vorrat bewacht habe, stand draußen ein echter Männer-Trip auf dem Plan: Mein abenteuerlustiger Tenrek-Bruder mini Christopher durfte zusammen mit Papa auf große Motorradtour gehen!
Knapp einhundert Kilometer und satte 1.800 Höhenmeter im ständigen Auf und Ab über die Schwäbische Alb standen auf dem Tourenplan. Als Co-Pilot bezog mein kleiner Bruder den besten Platz der ganzen Maschine: direkt auf dem Tankrucksack im Cockpit, geschützt hinter dem Windschild, mit freiem Blick auf den Asphalt.

Kurvenrausch und Steigen-Jagd im Schmiechtal
Kaum war der Motor mit einem tiefen Brummen erwacht, ging das Kurvenspektakel auch schon los. Da ging es die erste steile Albsteige hinauf, über die weite Albhochfläche und wenig später in rasanter Schräglage hinab in das wildromantische Schmiechtal bei Schelklingen. Kurve links, Kurve rechts, Steige rauf und kurze Zeit später die nächste Steige schon wieder runter!
Mini Christopher musste sich ordentlich mit den Pfötchen festhalten. Der Fahrtwind sauste ihm so gewaltig um die Nase, dass er echte Sorge hatte, seine feinen Stacheln könnten sich selbstständig machen und wie kleine Pfeile über die Straße fliegen. Als Eigentlicher Streifentenrek ist man im dichten Unterholz schließlich eher gemütliche Tempos gewohnt – aber die Stacheln hielten der Alb-Brise zum Glück tapfer stand!
Fotostopp an der Böttinger Steige und glückliche Heimkehr
Mitten im schattigen Wald an der kurvenreichen Steige hinauf nach Böttingen gab es schließlich eine wohlverdiente Verschnaufpause. Papa parkte die Maschine auf einem kleinen Waldparkplatz und hängte seinen mattschwarzen Helm lässig über den Lenker. Mini Christopher blieb natürlich stolz wie ein König im Cockpit sitzen. Im Rückspiegel spiegelte sich der strahlend blaue Spätsommerhimmel, während seine Stacheln keck wie eine waschechte Rocker-Frisur in die Höhe ragten.

Nach der Schleife über Münsingen und Mehrstetten rollten die beiden am Nachmittag wieder wohlbehalten vor unserer Haustür vor. Ich habe meinen Bruder im Wohnzimmer erst einmal herzlich in Empfang genommen und seine wild zerzausten Stacheln wieder mit der Kuschelbürste glattgestrichen. Was für ein genialer Tag auf zwei Rädern!
Seid ihr auch schon einmal über die kurvigen Steigen der Schwäbischen Alb gedüst? Schreibt es mir unbedingt in die Kommentare!